11. Februar 2022

Zwei der größten Herausforderungen von autonomen Intralogistikfahrzeugen (AGVs, bzw. FTS) sind Personensicherheit und Effizienz. AGVs, die in einem Umfeld betrieben werden, in dem sie mit und neben Menschen arbeiten und sich auf gemeinsam genutzten Flächen bewegen, müssen so konstruiert sein, dass sie keine Personen gefährden. Weiterhin ist das AGV als autonom agierendes System autark. Es verfügt z. B. über leistungsstarke Sensoren, um Umgebung und Fahrtrichtung zu erfassen und wertet die aufgenommenen Daten eigenständig auf dem Fahrzeug aus.

Die laut Maschinenrichtlinie lokale Sicherheitsfunktion führt dazu, dass ein AGV stoppt, sobald es ein Hindernis erkennt. Da das AGV nur mit Daten seines Erfassungsfeldes arbeitet, folgt, dass die Fahrgeschwindigkeit durch die Sichtweite und den maximalen Bremsweg, den sog. Nachlaufweg, begrenzt wird. Kreuzungen, die nicht einsehbare Abzweigungen haben, zählen z. B. zu neuralgischen Punkten in der Infrastruktur, an denen das Verhalten und die Geschwindigkeit an die Umgebungsbedingungen angepasst werden. Auf diese Weise sinkt der Durchsatz, während gleichzeitig der Energieaufwand für Abbremsen und Beschleunigen steigt.

Diesen umfangreichen Anwendungsfall bearbeitet das Center Connected Industry in Konsortialprojekten.

 

Wenn Sie mehr über das Projekt erfahren möchten, besuchen sie die Webseite des CCI: CCI Safe Crossing